3. Ausgabe unseres Blog zum Sonntag


Obwohl das Wetter nicht gerade zum baden einläd, so bleiben die Erwartungen über diverse Neuigkeiten von Apple ungetrübt. Jedoch auch andere Mitbewerber sind stets bemüht an den Erfolg von Apple anschließen zu wollen und kommen langsam aber sicher an den Marktführer, mit einem Marktanteil von ca. 80% ran. Gibt es denn ein Geheimnis warum Apple so weit vorne liegt, oder waren die Verantwortlichen unter Steve Jobs einfach nur offener für Neues, hatten eine höhere Risikobereitschaft oder einfach nur den Glauben an eine Philosophie und damit ein Ziel? Warum wir diese doch etwas ältere Frage wieder aufwerfen

Nun begibt man sich so ca. 15 Jahre zurück und betrachtet ein bisschen die Entwicklung von elektronischen Notzibüchern, bis kleineren Handy mit den ersten Ansätzen der Mehrfunktionalität, so stellt man schnell fest das es durchaus andere Kandidaten gegeben hätte die heute an der Marktspitze stehen könnten. Wer kennt denn noch die Palm-Geräte? Der Grundgedanke dieses mobilen Gedankenspeicher, Notizbüchleins und Email-Clients kommt doch eines heutigem iPhones schon ziemlich nahe, oder? Hätte man hier auch schon an die Anbindung mit einem Mobilfunkanbieter gedacht, wäre dies doch ein wirklich ernster Mitbewerber für Apple geworden, finden Sie nicht! Wenn man noch dazu bedenkt das der Großteil der Top Unternehmen in Deutschland den Palm und deren Sync-Software bereits zertifiziert hatten und damit an jeden mehr oder weniger wichtigeren Arbeitsplatz eine Docking-Station für den Palm stand, so wäre in anbetracht der Tatsache das man hier die Weiterentwicklung in punkto Funktionalität und Design weiter voran getrieben hätte, sicher sehr stark in den Unternehmen vertreten und ein technologischer Wechsel zu Apple würde zuviel Ressourcen kosten.

Wir könnten nun den Reigen der Kandidaten um einige noch erweitern, wie z.B. den Nokia Communicator. War das nicht ein tolles TeilComputer in Kleinformat! Und doch war es wieder nur etwas für die Manager unter den Kunden. Was auch immer zu managen war, der Communicator war auf fast jeden mehr oder weniger wichtigem Schreibtisch oder Konferenztisch zu finden. Jedoch für den Privatkunden, welcher gerne die ersten Fotohandy nutze und diese gerne via Handy an seine Freunde verschicken wollte, waren diese Alternativen recht unpraktisch und vor allem sehr teuer. In all dieser Zeit entwickelten sich die Handys, die Communicatoren, Fotohandys und Alleskönner bis zu einem gewissen Punkt und blieben dann stehen, denn man konnte noch keine Programmvielfalt anbieten und auch die Entwicklungschritte dahingehen waren ja noch in den Kinderschuhen. Und doch gab es ein Unternehmen, welches sich so mehr oder weniger still und leise zurück zog und den Markt entsprechend zu nutzen vermochte. Der Einstieg in die mobile Welt von Apple vollzog sich ja nicht von heute auf morgen, sondern fand ihren diesen ja über die Musik und schuf damit die Möglichkeit das man diese praktisch überall dabei haben konnte. Somit war der Schritt von iPod zum iPad nur eine konsequente Fortsetzung der durchaus nicht in allen Punkten unumstrittene Philosophie des wohl innovativsten Unternehmen auf dem Weltmarkt. Und der Erfolg gibt Steve Jobs ja recht, oder?

Und so finden wir ja in allen Segmenten der Wirtschaft Unternehmen welche durch konsequentes Verfolgen von Zielen an die Spitze gelangen. Die Schattenseite dessen ist dann immer die oft umstrittene Monopolstellung und damit die nicht zu unterschätzende Macht eine Richtung vorzugeben zu dem andere kleinere und bei weitem nicht unbedingt schlechtere Unternehmen einfach nicht mehr in der Lage sind mitzugehen.

Mit diesen kurzen Ausflug in die Geschichte, wünsche ich Ihnen einen schönen und ruhigen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Euer

Mercury

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