Classical Music for Babies im Test


Dass Musik eine einschläfernde Wirkung auf Kinder haben kann, das ist den meisten vermutlich bekannt. Doch Musik kann auch Lernprozesse unterstützen und entscheidend in die Entwicklung eines Kindes oder besser gesagt Babys eingreifen dieser Meinung sind zumindest die Entwickler von Classical Music for Babies. Auf Wunsch des Herstellers haben wir uns diese App mal etwas genauer angeschaut.

Classical Music for Babies ist einfach aufgebaut: Nach dem Starten der App werden wir direkt von den zwölf zur Verfügung stehenden Alben begrüßt, die nach verschiedenen Stimmungen wie etwa erholsamer Schlaf oder Kreativität benannt sind. Ziel der App ist es also, ganz verschiedene Situationen im Leben eines Babys mit klassischer Musik zu unterstützen eine gute Idee wie wir finden, denn Musik kann ganz entscheidend Einfluss auf die verschiedensten Lernprozesse nehmen. In der kostenlosen Version stehen uns zwei der insgesamt zwölf Alben zur Verfügung, alle anderen können wir jeweils 0,99 Euro gekauft werden.

Probleme beim Bewerten

Als wir einen Blick auf die Musik selbst werfen wollen, müssen wir feststellen, dass sich beim Auswählen des zweiten Albums ein Fenster öffnet, welches uns vor die Auswahlmöglichkeiten No, thanks und Rate! stellt. Sonst ist das Fenster allerdings leer, aber man muss kein Hellseher sein, um darauf zu kommen, dass es wohl irgendwie darum gehen soll, die App zu bewerten. Würden wir vielleicht gerne, allerdings hängt sich die App beim Öffnen dieses Fensters auf und muss neu gestartet werden, ein erneuter Versuch bringt das gleiche Ergebnis. Nun denn, immerhin lässt sich das erste Album betrachten. Dort stehen uns in erster Linie Sätze aus Sonaten von Mozart zur Verfügung allerdings nicht im erwarteten Klaviersound, sondern eher im Stil einer Kinderspieluhr. Uns nervt das, die Kinder freut es (hoffentlich).

Fazit

Die Idee der App, verschiedene klassische Werke in Kategorien einzuteilen und sie so für die Eltern von Kindern einfach zugänglich zu machen, ist gut. Leider steht uns (in der kostenlosen Version) nur ein Album zur Verfügung, das zweite Album lässt sich zumindest auf unserem Test-iPod nicht öffnen. Etwas mehr Auswahl hätte es da vielleicht sein können, auch hinsichtlich des Spieluhrsounds. Denn es muss nicht immer elektronisch sein wie wir finden. Zumindest in Sachen Einschlafmusik lohnt sich die App nicht, hier hat Youtube wesentlich mehr zu bieten.

Download link: Classical Music for Babies

Quelle der Bilder: Vladimir Ballo

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